Februar 2013

Neue Sympathieträger für den Wildpark Grafenberg

Wildpark soll erweitert werden/Pläne werden Ausschuss vorgelegt

Seit 85 Jahren ist der Wildpark Grafenberg Heimat für Rehe, Wildschweine und Co. Auf 40 Hektar Waldfläche leben rund 100 Tiere. Nun soll der Park um neu gestaltete Gehege für Fischotter und Waschbären bereichert werden. Die Pläne dazu werden in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am Montag, 13. Februar, 15 Uhr im Rathaus, Marktplatz 1, vorgestellt. Die Sitzung ist öffentlich.

Genaue Pläne für die neuen Gehege, die unter anderem einen Teich mit naturnahem Bachlauf enthalten, werden bei der Ausschusssitzung präsentiert. Dabei werden auch zwei naturgetreue Modelle im Maßstab 1:500 und 1:100 gezeigt.

Der Wildpark im Grafenberger Wald wurde 1927 mit einer Größe von zehn Hektar eröffnet und seitdem immer wieder ausgeweitet, so dass er heute das Vierfache der ursprünglichen Größe hat. Hirsche, Rehe, Muffelwild und die bei den Kindern besonders beliebten Wildschweine tummeln sich in den Gehegen. Wildvögel wie Fasane und Rebhühner bevölkern den Park und in besonderen Raubwildgehegen sind sogar Füchse neben weiterem Raubwild zu bestaunen. Besonders auf Kinder und ihre Familien ist der Grafenberger Wildpark ausgerichtet. So gibt es, ideal für das Familienpicknick, Tische und Bänke sowie einen Kinderspielplatz.

Doch das Interessanteste bleiben die Tiere: In einem Freigehege haben die Kinder die Möglichkeit, die Tiere mit Rohkost, Eicheln und Kastanien zu füttern. Ältere Kinder lernen auf dem Waldlehrpfad, an den Informationstafeln, vor allem aber in der Waldschule viel über die heimische Pflanzen- und Tierwelt. Letztere begeistert seit 1995 Kinder spielerisch für die Natur, dort erfahren die Wissbegierigen anhand von Bienen-Schaukästen, Terrarien, einem Aquarium sowie innovativen 3D-Ansichten, wie etwa Vogeleltern ihren Nachwuchs großziehen. Großes Plus des Tierparks: Durch die Weitläufigkeit verbindet sich Naherholung mit Naturerlebnis und sämtliche Attraktionen sind kostenlos, genauso wie der große Parkplatz am Haupteingang an der Rennbahnstraße.

(pau)

Zurück zur Übersicht